Der moderne Schnäppchenjäger muss nicht nur aufmerksam, sondern auch vor allem schnell sein, um sich so auf veränderte Situationen einzustellen. Das gilt umso mehr im Bereich des Bankwesens und der Geldanlage. Die Europäische Zentralbank hat seit dem Amtsantritt des Italieners Mario Draghi schon zweimal den Leitzinssatz um je 0,25% abgesenkt. Böse Zungen behaupten, er tue dies, um seinem Heimatland die Refinanzierung zu verbilligen. Unabhängig davon sind die Konsequenzen für den Sparer verheerend: Die Geschäftsbanken ziehen bei Zinssenkungen natürlich nach und senken ihre Zinsen für Einlagen, so dass es unrentabel wird, einen Teil seines Geldes zu sparen. Hier kommt dem Schnäppchenjäger seine Schnelligkeit zu Gute: Banken reagieren nicht unverzüglich, sondern in der Regel mit einiger Verzögerung. Wer also schnell ist, kann sich die hohen Zinsen noch sichern, bevor die Banken ebenfalls senken. Hierzu bietet sich gerade Festgeld an, da der Zinssatz bei einem Festgeld normalerweise für die ganze Laufzeit fixiert ist.
Wichtig ist es, einen vertrauenswürdigen Anbieter zu nehmen, der auch Mitglied eines Einlagensicherungsfonds ist – vorzugsweise natürlich eines deutschen. Mancher erinnert sich vielleicht noch an die Situation, als die isländische Kaupthing Bank pleiteging und es lange Zeit unklar war, ob die isländische Einlagensicherung überhaupt an Ausländer zahlt. Die Commerzbank hingegen ist im Einlagensicherungsfonds der deutschen Banken – da kann dann nichts passieren, zumal die Wahrscheinlichkeit einer Insolvenz der Commerzbank sicherlich relativ gering einzuschätzen ist. Auch der Zinssatz des Festgeldes der Commerzbank kann sich noch sehen lassen. Auf http://www.festgeldkonto.com/commerzbank-festgeld/ sind die Vor- und Nachteile aufgelistet, wobei offensichtlich die Vorteile überwiegen. Damit wird dann die Jagd nach dem höchsten Zinssatz zu einem echten Vergnügen.